Das erste Auto: Mit welchen Kosten man rechnen muss

Das erste Auto: Mit welchen Kosten man rechnen muss

Jährlich rund 1,5 Millionen zumeist junge Menschen legen die Fahrprüfung in Deutschland erfolgreich ab - nicht wenige davon träumen bereits vorher vom ersten eigenen Auto.

Wenn du dich zum ersten Mal mit diesem Thema befasst, wirst du vielleicht überrascht sein von den hohen Kosten, die mit dem eigenen Gefährt verbunden sind.

Denn neben der Anschaffung ist es vor allem die Versicherung, die bei einem Fahranfänger mit hohen Beträgen zu Buche schlägt. Was solltest du beim Kauf deines ersten Autos beachten, damit sich die Kosten in Grenzen halten?

Neue- oder Gebrauchtwagen?

Die Frage nach einem Neuwagen dürfte sich wohl nur in seltenen Fällen stellen: Ein neues Fahrzeug ist auch mit magerer Ausstattung auf dem deutschen Markt kaum unter 9.000,- Euro zu bekommen. Selbst Fahrzeuge der günstigsten Marke in Deutschland, der rumänischen Renault-Tochter Dacia, werden durchschnittlich für knapp 12.000,- Euro geordert. Wenn du dich stattdessen für einen jungen Gebrauchtwagen entscheidest, kannst du überproportional stark vom Wertverlust in den ersten Jahren profitieren.

Nach etwa drei Jahren wird für ein Auto bei durchschnittlicher Fahrleistung nur noch die Hälfte des Neupreises verlangt. Einen zu alten Wagen solltest du dir allerdings auch nicht zulegen, denn bei Fahranfängern ist das Unfallrisiko überdurchschnittlich hoch - und insbesondere bei einem Crash schneiden ältere Autos besonders schlecht ab. Zudem ist bei betagten Fahrzeugen natürlich auch mit höheren Reparaturkosten zu rechnen, aufgrund der ungünstigeren Abgaswerte kommen auch hohe Beträge für die Kfz-Steuer hinzu. Ratsamer ist es hingegen, wenn du versuchst, Geld durch einen geschickten Preisvergleich zu sparen. Wie bei Smartphones und Laptops auch, kannst du durch den Kauf im Internet sparen.

Zum Beispiel bei Netzsieger findest du einen Ratgeber zum Thema Online-Autohäuser mit dem du dir einen guten Überblick verschaffen kansnt. Der Vorteil bei der Suche im Internet liegt vor allem darin, dass sich die Preise für vergleichbare Autos leicht miteinander vergleichen lassen. So findest du selbst dann ein günstiges Schnäppchen, wenn du dich mit dem Thema kaum auskennst. Sorgen um versteckte Mängel braust dir kaum zu machen, sofern du den Wagen von einem Händler kaufst - der hat nämlich auch bei Gebrauchtwagen eine Pflicht zur Gewährleistung.

Welche Nebenkosten müssen berücksichtigt werden?

Darüber hinaus drängt sich die Frage nach den Nebenkosten auf: Für die jährlich notwendige Inspektionen müssen rund 300,- Euro einkalkuliert werden. Hinzu kommen die bereits erwähnten Steuern und die Kfz-Versicherung. Genau Beträge zu nennen ist in beiden Fällen schwierig; die Kfz-Steuer bemisst sich am Hubraum und Schadstoffausstoß. Wenn du dich für einen Kleinwagen entscheidest, brauchst du allerdings nur einen nur knapp dreistelligen Betrag im Jahr einzukalkulieren.

Anders sieht es hingegen bei der Versicherung aus: Aufgrund des hohen Schadensrisikos wirst du selbst bei einem günstigen Kleinwagen mehr als 1.000,- Euro jährlich zahlen müssen, wenn das Auto auf deinen Namen versichert wird. Die gute Nachricht dabei: Derart hohe Kosten müssen nur im ersten Jahr beglichen werden. Danach sinken die Beiträge mit jedem Jahr des unfrei freien Fahrens.

Alternativ ist es auch zulässig, dein erstes Auto als Zweitwagen deiner Eltern zu versichern. Dann sparst du nicht nur bei der Anschaffung des Wagens, sondern auch bei den Nebenkosten.

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