KFZ-Versicherung für Fahranfänger: So senkst du deine Prämien

KFZ-Versicherung für Fahranfänger: So senkst du deine Prämien

Nach einem fahrbaren Untersatz hast du dich vermutlich schon umgesehen - für einen Fahranfänger ist diese finanzielle Hürde, nachdem schon die Kosten für den Führerschein aufgebracht werden mussten, oftmals nicht so einfach zu stemmen. Häufig unberücksichtigt bleiben aber die Kosten, die durch die Versicherung entstehen. Denn die Höhe der Versicherungsprämien ist eng an die sogenannte Schadenfreiheitsklasse gekoppelt. Je länger unfallfrei gefahren wird, desto günstiger wird dann auch die Versicherung. Für dich als Neuling bedeutet dies, dass leider mit ganz besonders teuren Tarifen begonnen werden muss. Wie lässt sich bei der Versicherung für Fahranfänger trotzdem sparen?

Sorgfältiger Tarifvergleich
Natürlich solltest du die Tarife vor dem Vertragsabschluss sorgfältig vergleichen. Dabei genügt es, wenn du dich bei der Haftpflichtversicherung auf den Preisvergleich beschränkst. Die Versicherungsleistungen sind ohnehin durch den Gesetzgeber festgelegt. Die Police zahlt immer dann, wenn du Dritten gegenüber einen Schaden verursachst. Damit dieser den entstandenen Schaden in jedem Fall ersetzt bekommt, ist die Versicherung verpflichtend - daher auch der Name.

Auto als Zweitwagen der Eltern versichern
Eine Möglichkeit, bei dieser Versicherung zu sparen, ist die Nutzung der Zweitwagen-Regelung. Dabei wird dein Auto als Zweit- oder Drittwagen deiner Eltern zugelassen. Damit wird nicht bei Schadenfreiheitsklasse 0, sondern 1/2 begonnen, was gleich einige Hundert Euro jährlich spart. Einige Versicherer bieten zu ähnlichen Konditionen auch an, dass Fahrzeug direkt unter deinem Namen zu versichern, sofern das Auto der Eltern dort ebenfalls versichert ist. Du kannst sogar den Schadenfreiheitsrabatt deiner Oma übernehmen, wenn die das Autofahren aufgeben möchte. Das Problem dabei: Es lassen sich nur so viele Jahre des unfallfreien Fahrens abgeben, wie du auch selber schon hättest erreichen können. Für ganz junge Fahranfänger ist dies also keine Option. Wenn du noch kein Auto gekauft hast, ist es auch hier ratsam, auf die Versicherungskosten zu achten. Die sogenannte Typklasse, beginnend bei 10, gibt die Einstufung eines Fahrzeugtyps an. Je höher diese Typklasse, desto häufiger ist der Wagen in Unfälle verwickelt - und desto teurer ist die Versicherung. Ebenso kann es sich lohnen, ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren. Dabei verbessert sich nicht nur die Fahrzeugkontrolle im Grenzbereich, einige Versicherer gewähren sogar einen üppigen Nachlass.

Online-Direktversicherer nutzen
Weiterhin kannst du sparen, wenn du Versicherungen online suchst. Besonders günstig sind nämlich sogenannte Direktversicherer wie AllSecur, die ihre Leistungen nur im Internet anbieten. Leistung ist auch das richtige Stichwort, wenn es um den Umfang des Versicherungsschutzes geht. Denn auf die Kasko-Versicherungen lässt sich durchaus verzichten: Die Teilkasko haftet ohnehin nur bei bestimmten Schäden, die Vollkasko lohnt bei älteren Fahrzeugen in der Regel nicht mehr. Die für Fahranfänger schnell vierstelligen Beträge übersteigen dann schnell den Fahrzeugwert.

Fazit: Mit einigen Tricks sparen
Natürlich kostet eine Versicherung vor allem in den ersten Jahren viel Geld, aber mit den richtigen Tricks kannst du viel sparen: Wenn du dich erst einmal auf die Haftpflicht beschränkst, das Auto als Zweitwagen deiner Eltern anmeldest und online Preise vergleichst, können die Kosten gesenkt werden. Danach hilft dir vor allem unfallfreies Fahren, denn mit jedem Versicherungsjahr sinken die Prämien.

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